mofakult
Ein eigener Onlineshop für Mofa-Ersatzteile und eine Community-Plattform für die Szene. Mobile first, für 13 Länder, mit ERP-Anbindung statt Magento.

Ersatzteile mit Kult-Faktor.
mofakult aus Frauenfeld in der Schweiz verkauft Ersatzteile für seltene Mofas aus den 60er-, 70er- und 80er-Jahren, viele davon originalgetreu als Eigenmarke. Die Community ist genauso wichtig wie der Shop. Der Ton dazu: nackte Hintern, rauchende Auspuffe und jede Menge Mofaliebe.
Meine Rolle: UX-Design des Shops und der Community-Plattform, von der Navigation über die Kategorisierung der Artikel bis zu den Produktseiten. In einem internationalen Team.
Raus aus dem Standard-Shop.
Die Daten des alten Magento-Shops zeigten klar: Gekauft wird am Handy. Gleichzeitig sollte der Shop der Startschuss für ganz Europa sein, mit eigenen Länderdomains, Preisen und Steuersätzen, und zwei Kundengruppen: Privatkund:innen und Händler.
Dazu kamen Konzepte zu Shoppingtypen, Preiswahrnehmung, Product Cards und Retourenmanagement. Und eine Frage, die den ganzen Shop trägt: Wie kategorisiert man tausende Ersatzteile so, dass man sie auch ohne Teilenummer findet?
Detailliebe fürs Einkaufserlebnis.
Eine kleine Warenkorb-Animation, eigene Bilder für jede Produktkategorie, passende Cross-Selling-Artikel auf den Seiten »Neu« und »Aktion«. Der Shop soll sich anfühlen wie mofakult, nicht wie ein Template.




Ein CMS, 13 Länder.
Neben dem Shop entstand eine Community-Plattform: Events der Szene mit Karte und Filtern nach Ort, Datum und Thema, dazu Updates, denen man folgen kann. Im Magazin erzählen Werkstatt-Geschichten und Anleitungen, was die Szene bewegt.
Alle Inhalte für 13 Länder und vier Sprachen werden in einer Oberfläche gepflegt, jeder Inhaltsblock lässt sich pro Land ein- und ausblenden. Produktseiten gibt es in drei Varianten, von einfachen Teilen bis zu frei konfigurierbaren Sets.
Hinter den Kulissen druckt die ERP-Anbindung zwölf Bestellungen auf eine Picking-Liste. Das Lager sammelt für alle gleichzeitig.

Eigenmarken wie swiing® Ingenious Parts bekommen eigene Markenseiten: mit Herkunft, Haltung, den wichtigsten Produkten und dem Weg zu den anderen mofakult-Brands.
Schneller, mobiler, mehr Kund:innen.
Die Ladezeit fiel von 3 Sekunden auf unter 100 Millisekunden. Direkt nach dem Launch stieg der Umsatz um 10 %, in den ersten zwölf Monaten kamen 83 % mehr Neukund:innen dazu als im Jahr davor.
Das Konzept trägt weiter: Mittlerweile gibt es Spin-offs nach demselben Prinzip, vespakult und bullykult.
